Ein GEOtop wird zerstört

Die Südküste Santorins wurde beim Ausbruch des Vulkans in der Minoischen Zeit 1627 v.Chr. mit etwa 30-60 m dicken Bims-Schichten bedeckt. Durch die Erosion ist eine wunderbare, einmalige Landschaft entstanden, die eines strengen Schutzes würdig ist. Leider sind in Griechenland Gesetze zum Schutz der Natur und der Landschaften nur auf dem Papier existent. In der Realität kann man sich in dem korrupten Land Recht kaufen. Es ist nicht zu verstehen, wie jemand in einem der an der Genehmigung beteiligten Ämter für das Hotelbauprojekt der Metaxas-Gruppe eine Genehmigung unterschreiben konnte. Nicht nur, dass in nächster Nähe die berühmten Ausgrabungen von Akrotiri liegen, sollten einer Genehmigung widersprechen. Auch die einmalige Landschaft darf man nicht so einfach zerstören! Aber in der "Bananenrepublik" Griechenland ist alles möglich! Naturschutz gibt es praktisch NICHT. Es geht NUR noch um Geld und Profit für wenige. Santorin wird mehr und mehr zerstört, damit immer noch mehr Touristen kommen. Die Insel verliert jedes Jahr mehr von ihrer einmaligen Schönheit, für die die Insel berühmt ist. Was kann man dagegen tun? Leider gar nichts mehr! Die aktuelle Regierung aus Nea Dimokratia und ihren neureichen Unterstützern biegt sich das recht, so wie es ihr passt. Die Mehrheit der Griechen interessiert sich für die Natur nicht und verfolgt nur private, egoistische Ziele. Das Gleiche passiert überall. Überall will man mehr und mehr und noch mehr Geld. Geld ist DIE Religion geworden. Es gibt nichts anderes mehr.

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