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Minoan excavations of Acrotiri (c) T.Schorr
A nice break at Santorini (c) T.Schorr
Spring at Prophitis Ilias on Santorini (c) T.Schorr
Sunset over the volcano island of Nea Kameni (c)T.Schorr
St. George church at Santorini (c) T.Schorr
A lava rock on Santorini volcano island (c) T.Schorr
Sulfur crystals from Georgios crater on Nea Kameni volcano island (c) T.Schorr
Sonne, Meer und Vulkane
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Tag 7 der Santorinreise mit Tobias Schorr

Die Kapelle Agia Anna

Die Kapelle Agia Anna
An einem schönen Juni-Morgen geht es mit dem Bus einen Kilometer weit. Irgendwo steigt Tobias mit seinen Gästen aus und es geht über Weinfelder zu einer kleinen Kapelle. Sie gibt ein ideales Fotomotiv ab. Daneben steht ein kleines Feldhaus, dessen Grundmauern auch hier auf antike Reste schließen lassen. Aber das ist heute nicht sehenswürdig. An einem kleinen Maulbeerbaum gibt es wieder Kalorien für die Wanderung. Man lässt sich die roten Beeren schmecken.

Die Bimsschlucht bei Akrotiri (Frühlingsfoto)

Die Bimsschlucht bei Akrotiri (Frühlingsfoto)
Heute folgt die Route einem kleinen Bachtal, das bis vor zwei Jahren eine tief eingeschnittene Schlucht war. Leider kam einer auf die Idee, mit dem Bulldozer einen Zugang zum Meer zu schieben. Trotzdem ist die Route interessant für einen Ausflug. Denn es geht durch hohe Bimsfelsen und an einer Stelle gibt es die minoische Grenzschicht, wo gleich eine Obsidianscherbe gefunden wird. Dieses vulkanische Glas gibt es nicht auf Santorin. Es muss also in vorgeschichtlicher Zeit auf dem Seeweg von der Insel Milos hierhergebracht worden sein. Obsidian entsteht übrigens, wenn siliziumreiche Lava extrem schnell abkühlt.
In der kleinen Schlucht rennen Eidechsen panikartig in alle Richtungen, wenn sich die Gruppe ihnen zu sehr nähert.


Bimsbogen am Strand von Vlyhada

Bimsbogen am Strand von Vlyhada
Nach einigen Minuten öffnet sich die Schlucht und das Meer ist erreicht. Die Südküste bei Akrotiri ist ein Geheimtipp. Hier ist man fast immer alleine und der feine Sand ist ideal zum Liegen. Nur, wenn man ins Meer zum Baden geht, muss man vorsichtig sein. Die ersten Meter sind steinig. Die Felsen an diesem Strand sind einmalig. Sie bestehen aus bis zu 20 Meter hohen Bimsfelsen, die vom Wind und Regen bizarre Formen erhalten haben. Es gibt sogar kleine Bögen aus Bims. Ein sehr fragiles Gebilde. Deswegen sollte man sich nicht direkt unter diese Felswände zum Sonnen legen. Es kann schon passieren, dass so ein Fels in sich zusammenbricht. Für Fotografen ist hier viel geboten und sämtliche Formen sind mit etwas Phantasie zu erkennen.
Auf manchen Dünen glitzert schwarzmetallischer Sand aus Magnetit-Kristallen. Mit der Lupe kann man diverse Schwermineralien im Sand erkennen. Alles Reste, die aus dem lockeren Bims gewaschen wurden.


Antike Gräber von Echendra

Antike Gräber von Echendra
Nach etwa einer halben Stunde ist der neue Fischerhafen von Vlyhada erreicht und auf einer kleinen Strasse geht es ein paar Minuten weiter, bis ein Feldweg links abzweigt. Bald ist ein einzelnes Haus erreicht, hinter dem man ein paar antike Gräber findet. Eines ist wie ein kleiner, antiker Tempel gestaltet und daneben ist ein großer Sarkophag in den Felsen gemeißelt. Hierher verirren sich nur wenig Reisende. Und die Gruppe entdeckt schnell noch ein ganz besonderes Detail: Über einen Felsen schlängelt sich eine meterlange, aus den Fels gehauene Schlange! Bald geht es durch Felder, auf denen die leckeren, kleinen Santorin-Tomaten wachsen. Nur ein paar hundert Meter und der schwarze Strand von Perisa ist erreicht.